Change Management: Verän­derung geschehen lassen

Verän­de­rungs­pro­zesse sind im Zuge der digitalen Trans­for­mation ein aktuelles Thema für alle Unter­neh­mens­be­reiche. Ein natür­licher Zustand, der viele Möglich­keiten mit sich bringt. Wie verovis Change Management treibt.

Das Gegenteil von Verän­derung ist Still­stand. In der Natur würde kein Lebewesen Still­stand als vorteilhaft ansehen. Genau genommen ist Still­stand gar nicht möglich: Wir Menschen wären ohne ständige Zell­teilung einfach nur leblose Materie, die langsam zerfallen würde. Und auch weniger drama­tisch gesehen, verändert sich das Leben um uns herum ständig. Die Land­schaft wandelt sich mit dem Verlauf der Jahres­zeiten. Bezie­hungen entwi­ckeln sich, Lebens­mittel werden teurer oder billiger. Schlicht gesagt: alles verändert sich ohne unser Zutun ständig. Wir reagieren darauf, passen uns an und machen das Beste daraus.

Häufige Reaktion auf Verän­derung: Ein Projekt muss her!

Im Business Alltag wird dieser sonst so univer­selle Grund­satzt oft umgekehrt. Verän­de­rungen (oder „Change“) werden durch große Projekte behandelt, der herr­schende Still­stand, der die Verän­derung erfor­derlich macht, wird selten als unge­wöhnlich angesehen, sondern lediglich als uner­wünscht. Erkennt­nisse wie „wir müssen uns jetzt verändern, um weiter Wett­be­weg­s­fähig zu bleiben“, „Still­stand können wir uns nicht leisten“ oder „unser Wett­be­werber ist uns weit voraus, wir müssen etwas unter­nehmen“, sind richtig und es ist wichtig, das zu erkennen. Jedoch werden häufig nur teilweise konse­quente Schluss­fol­ge­rungen daraus gezogen.

Der klassiche Weg der Dinge ist hierbei oft, ein Projekt aufzu­setzen, um einen gewünschten Ziel­zu­stand zu erreichen. Pläne werden geschmiedet, Meilen­steine definiert und neue Lösungen evaluiert, um die gestecken Ziele reali­sieren zu können. Auch das ist natürlich absolut korrekt und wird immer notwendig sein, um sich zu entwickeln.

Ist-Zustand als Treiber für Veränderung

Einige entschei­dende W‑Frage lassen aber alle diese Vorge­hens­weisen oft außer Acht: Wieso herrscht aktuell Still­stand in diesem Bereich? Wieso verändert sich die Orga­ni­sation nicht ohne einen großen Impuls? Wie kann ich die Verän­derung nach­haltig auf meine bestehende Orga­ni­sation anwenden? Manchmal kann man solche Fragen relativ leicht mit „fehlendem Know-How“ oder „zu wenig Ressourcen“ beant­worten. Meist aber (oder auch gerade dann, wenn diese Anworten scheinbar offen­kundig sind) liegen die Ursachen tiefer und eine vorge­la­gerte, genaue Analyse des Ist-Zustands wäre von Vorteil, um ein nach­ge­la­gerters Change-Projekt (sei es orga­ni­sa­to­ri­scher oder tech­ni­scher Natur) optimal und vor allem nach­haltig erfolg­reich durch­führen zu können.

Und so ist es paradoxer Weise die umfas­sende Analyse des Ist-Zustands („Status Quo“), die erfolg­reiche Verän­de­rungen ermög­lichen, nicht die möglichst detail­lierte Planung, wie man den gewünschten Ziel­zu­stand erreicht. Letzteres ist natürlich ein inte­graler Bestandteil, kann aber nicht nach­haltig sein, wenn bereits vorherr­schende Gege­ben­heiten nicht berück­sichtigt werden.

Wir bei verovis glauben fest daran, dass Verän­de­rungen nach­haltig gestaltet werden sollten und wir bringen dafür unser ganzes Know-How, sei es fachlich, technisch oder im orga­ni­sa­to­ri­schen Bereich, mit ganzer Leiden­schaft ein. Dabei wollen wir stets auch die bei Ihnen herr­schenden Gegen­heiten („Status Quo“) berück­sich­tigen und Ihnen dadurch ein maßge­schnei­dertes Projekt anbieten, das zu Ihrer Orga­ni­sation passt und Sie optimal auf Verän­de­rungen vorzu­be­reiten. Damit auch Ihr Unter­nehmen das Beste aus seinem Potential heraus­holen kann.

 

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