Inte­grierte Finanzplanung

IFP Integrierte Finanzplanung eine Person mit Daten und Zahlen

Unser Zielbild für 2030!

CFOs brauchen im 21. Jahr­hundert präzisere Prognosen und eine auto­ma­ti­sierte Planung für schnelle Entscheidungen.

Die inte­grierte Finanz­planung (IFP) muss die Teilpläne des Unter­nehmens auf Basis eines klaren Steue­rungs­mo­dells orches­trieren. Nur dann können CFO und Finance Orga­ni­sation ihre Unter­nehmen mit schnellen und kriti­schen Insights zur Profi­ta­bi­lität, Liqui­dität und Kapi­tal­ver­sorgung gezielt und präzise steuern. Mit der richtigen Ausge­staltung wird die inte­grierte Finanz­planung zum mäch­tigsten Instrument der Steuerung.

Warum ist die inte­grierte Finanz­planung so entscheidend?

Noch immer weisen viele Unter­nehmen kein geschlos­senes Planungs­system auf. Operative Teilpläne wie Umsatz- und Volu­men­planung, Bestands­planung, Mate­ri­al­be­darfs­planung, HR-Planung, Kosten­stel­len­planung oder CAPEX-Planung sind selten aufein­ander abge­stimmt und noch seltener in die Finanz­planung inte­griert. Das Zusam­men­wirken und die Kausa­li­täten opera­tiver Treiber und finan­zi­eller Steue­rungs­größen werden eher subjektiv beschrieben als objektiv gemessen.

Gleich­zeitig machen eine immer schnellere Disruption durch neue Produkte, Geschäfts­mo­delle und Tech­no­logien, sowie die wachsende Vola­ti­lität der Märkte, die Unter­nehmen anfäl­liger für externe Treiber, deren Wirkung auf Renta­bi­lität, Liqui­dität und Finanzen oftmals eher einer Blackbox gleichen.

Eine inte­grierte Finanz­planung muss daher die Teilpläne stärker als bisher zusam­men­führen und orches­trieren. Gestützt von einem modernen Planungs­system muss sie die Werte­flüsse zwischen den Teil­plänen und zur Finanz­planung als digitale Workflows sichtbar und die Wirkung opera­tiver Treiber auf finan­zielle Steue­rungs­größen messbar machen. Nur dann können CFO und Finance kritische Geschäfts­be­reiche erkennen, Chancen und Risiken iden­ti­fi­zieren und Maßnahmen zur Gegen­steuerung einleiten. Der starke Inte­gra­ti­ons­ge­danke kann Auto­ma­ti­sie­rungs­po­ten­tiale frei­setzen, welche u.a. Planung und Fore­casting erheblich beschleu­nigen und den Fokus auf geschäfts­kri­tische Sach­ver­halte lenken.

Die inte­grierte Finanz­planung bereitet zudem den Weg für Arti­ficial Intel­li­gence. Von EBIT‑, Revenue- und Cash Prediction über Tax Analytics bis hin zu Anomaly Detection kommt das Machine Learning bereits bei verschie­denen Kunden erfolg­reich zum Einsatz.

Was ist unser Lösungsansatz?

Kern­ele­mente der inte­grierten Finanz­planung sind Gewinn- und Verlust­rechnung (GuV), Bilanz und Cashflow. Ein beson­derer Fokus liegt auf der GuV, in der die Ergeb­nisse der vorge­la­gerten Teilpläne auto­ma­ti­siert zusam­men­fließen müssen. Denn die Teilpläne wirken sich direkt auf die geplanten oder prognos­ti­zierten Umsätze und Kosten einer GuV aus, wie zum Beispiel die prognos­ti­zierten Absatz­vo­lumen aus dem SAP Inte­grated Business Planning (IBP), neue Perso­nal­kos­ten­sätze aus der HR-Planung oder geplante Neuin­ves­ti­tionen aus der CAPEX-Planung.

Moderne Planungs­systeme basieren deshalb immer auf einem durch­gän­gigen Konten­modell mit einer einheit­lichen Daten­basis. Der Aufbau eines aggre­gierten Konten­plans mit Konten­gruppen und darun­ter­lie­genden Refe­renz­konten hat sich dabei als Better Practice etabliert. Dies ermög­licht das direkte und einfache Abgreifen von Ist-Daten aus den echten Konten eines trans­ak­tio­nalen ERPs einer­seits und die fokus­sierte Planung auf einem aggre­gierten Steue­rungs­niveau andererseits.

IFP Teilpläne in GuV Darstellung

Natur­gemäß löst jeder Plan­sach­verhalt in der GuV auch eine Bewegung in der Bilanz aus. Unter Hinzu­nahme von Zahlungs­zielen können die Effekte der GuV-Planung zeit­punkt­genau auf die Bilanz über­ge­leitet werden. Entspre­chend ergeben sich alle erfolgs­ab­hän­gigen Plan­be­we­gungen der Bilanz auto­ma­tisch. Die Bilanz­planung wird somit stark auto­ma­ti­siert und auf die manuelle Ausplanung von wenigen, erfolgs­un­ab­hän­gigen Sach­ver­halten reduziert.

Die Bestimmung cashflow-rele­­vanter Sach­ver­halte in den GuV- und Bilanz­konten erlaubt die fast voll­ständig auto­ma­ti­sierte Planung und Prognose der Liqui­dität. Damit werden die Auswir­kungen bspw. von volu­men­ba­sierten Ände­rungen in der Absatz­pro­gnose eines SAP IBPs in Echtzeit bis auf die opera­tiven Cashflow-Größen sichtbar. Durch Simu­lation der Zahlungs­ziele können Planer schnell mögliche Szenarien in der Liqui­di­täts­ent­wicklung einzelner Gesell­schaften, Länder oder der ganzen Unter­neh­mens­gruppe aufzeigen.

Mit Machine Learning (ML) können Planer Muster und Anomalien in den externen Markt- und in den internen Trans­ak­ti­ons­daten der ERP-Systeme bereits früh­zeitig erkennen. Das Modell generiert auto­ma­ti­siert Vorschlags­werte für Planung und Fore­casting und ermög­licht Analysen und Simu­la­tionen in Echtzeit. Das konti­nu­ier­liche Retraining und Refit der Maschine durch ein ausge­bil­detes Team von Data Analysts, Data Scien­tists, Data Engineers und Controllern sichert eine höchst­mög­liche Flexi­bi­lität bei sich ändernden Rahmen­pa­ra­metern. Das Modell kann dann auf Basis getrof­fener Entschei­dungen und Maßnahmen des Menschen lernen und sich weiterentwickeln.

Wie erreichen wir das?

Mit CFO und Finance entwi­ckeln wir ein indi­vi­du­elles Zielbild. Basis dafür sind die CPM Strategie und das Steue­rungs­modell des Unter­nehmens. Sie liefern die Anker­punkte für eine optimale Ausrichtung der inte­grierten Finanz­planung auf das Steue­rungs­be­dürfnis des gesamten Manage­ments und auf das Infor­ma­ti­ons­be­dürfnis der Stakeholder.

Integrierte Finanzplanung_Grafik Instrumente Darstellung

Die Ziel­bild­ent­wicklung schafft Klarheit über notwendige Sichten und Objekte der Steuerung in Planung, Fore­casting und Reporting. Ein beson­derer Fokus liegt auf dem notwen­digen Detail­lie­rungsgrad. Es bedarf immer einer Abwägung zwischen einem möglichst schlanken und schnellen Planungs­prozess einer­seits, und einer den Steu­e­­rungs- und Infor­ma­ti­ons­be­dürf­nissen ausge­richtete Detail­lierung andererseits.

Mit einem konkreten Rahmenwerk verbinden wir die finan­zi­ellen KPIs und opera­tiven Steue­rungs­größen über Trei­ber­mo­delle. So werden Kausa­li­täten und Wert­flüsse zwischen der opera­tiven und der finan­zi­ellen Planung trans­parent. Wir spiegeln das Zielbild gegen unsere Better Practices aus zahl­reichen Projekten. Das macht Hand­lungs­felder sichtbar und zeigt den Raum für konkrete Lösungen, unterlegt mit einem realis­ti­schen Zeitplan für die Umsetzung.

Wir richten auch immer den Blick auf die syste­mi­schen und daten­tech­ni­schen Voraus­set­zungen und die gesetzten Anfor­de­rungen aus dem Zielbild. Somit lassen sich schnell Hand­lungs­felder und Poten­tiale u.a. zur weiteren Harmo­ni­sierung der Daten­basis oder zur Auto­ma­ti­sierung von Funk­tionen und Daten­pro­zessen in einem voll inte­grierten Planungs­system iden­ti­fi­zieren. Wir unter­stützen unsere Kunden auch in der Auswahl eines optimalen und modernen Planungs­systems, sofern dieses noch nicht vorhanden sein sollte.

Für Machine Learning braucht es einen klaren Anwen­dungsfall und das passende Setting! Deshalb starten wir immer mit einem Business Case für den CFO und Finance, um den zukünf­tigen Nutzen von künst­licher Intel­ligenz in der inte­grierten Finanz­planung sichtbar zu machen.

Neben einem erfah­renen Projektteam bringen wir auch die notwendige Trans­for­ma­ti­ons­leistung mit, um die Orga­ni­sation im Umgang mit einem modernen Planungs­system zu trai­nieren und Teams aufzu­bauen, welche die inte­grierte Finanz­planung und das Machine Learning weiter­ent­wi­ckeln können. Wir binden nicht nur die verant­wort­lichen Entschei­dungs­träger im Design und in der Imple­men­tierung früh­zeitig ein, sondern auch die Wissens­träger und opera­tiven Planer. So gewähr­leisten wir, dass das Projekt von Anfang an auf höchste Akzeptanz auf allen Ebenen trifft.

Die inte­grierte Finanz­planung muss die Teilpläne von Unter­nehmen auf Basis eines klaren Steue­rungs­mo­dells orches­trieren. Denn nur über eine zusam­men­hän­gende Darstellung können wertvolle Einblicke auf Profi­ta­bi­lität, Liqui­dität und Wert­treiber ermög­licht werden. Dies eröffnet dem CFO und der Finance Orga­ni­sation kritische Insights sowie schnelle, präzise und gezielte Steuerungsmöglichkeiten.

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Nils Conrads Senior Consultant

Nils Conrads
Senior Consultant -
Planung und Forecasting

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