Als Bera­tungs­ma­nu­faktur strebt verovis danach sich stetig weiter­zu­ent­wi­ckeln und Wissen sowie Expertise mit ihren Kunden zu teilen. Mit Fokus auf Mitge­staltung und den Menschen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Werte der Menschen für die wir arbeiten, aber auch die Werte der Menschen mit denen wir arbeiten heraus­zu­stellen und sie mit den Unter­neh­mens­werten in Einklang zu bringen.
Nach einem gemein­samen
Werte-Assessment hat verovis mit seinen Mitarbeiter:innen die Werte Fördern&Entwickeln, Wert­schätzung sowie Work-Life-Balance eruieren können. Franziska Decker, unsere Recrui­terin und Talent Scout widmet sich in diesem Beitrag dem mitunter umstrit­tensten Wert in der Consulting-Branche, der „Work-Life-Balance“.

Von unseren drei verovis Werten, ist nach „Fördern&Entwicklen“ und „Wert­schätzung“ der Wert „Work-Life-Balance“ der wohl Wich­tigste, aber auch mitunter Schwie­rigste. Schwierig deshalb, weil zehn von zehn Menschen den Einklang zwischen Berufs- und Privat­leben unter­schiedlich defi­nieren und messen. Was für den einen ein No-Go ist, schätzt der andere als Möglichkeit. Zufrie­denheit wird immer ein indi­vi­du­elles Thema sein. Letzt­endlich teilt sich Work-Life-Balance in zwei Verant­wor­tungs­be­reiche. In der Verant­wortung des Unter­nehmens liegt es Sinn­haf­tigkeit in der Arbeit zu schaffen, in der Eigen­ver­ant­wortung unserer Consul­tants liegt es zu wissen, wo sich die eigenen Grenzen befinden und wie diese aussehen.

“Wir glauben, dass eine one-for-all Lösung nicht das ist, was unsere Mitar­beiter sich von verovis wünschen. Deshalb betrachten wir die Einzel­person und finden aktiv Lösungen.”

Alexandra Müller – HR Specialist

Als Unter­neh­mens­be­ratung sind wir es gewohnt, dass mit einer Berufs­be­zeichnung direkt gewisse Asso­zia­tionen mit dem Alltag in dieser Branche mitschwingen. Lange Arbeits­zeiten, viel Reise­tä­tigkeit und Aufenthalt in Hotel­zimmern, enormer Druck und hohe Erwar­tungs­hal­tungen − alles Schlag­wörter, die sich erst einmal schlecht mit einem ausge­gli­chenen Privat­leben in Einklang bringen lassen. Wie immer sind Vorur­teile in einer Branche nicht völlig aus der Luft gegriffen. Jedoch darf man es sich nicht zu leicht machen und prin­zi­piell pauscha­li­sieren. Wir haben bei verovis ein Rahmenwerk geschaffen, dass es unseren Consul­tants ermög­licht als Berater:in beides zu haben: Erfolg im Beruf und ein gesundes Privat­leben. Wir nennen es Sinn­haf­tigkeit und Zufrie­denheit.

Ob durch die Möglichkeit in Elternzeit zu gehen, sich längere Auszeiten für Reisen oder eine private Umori­en­tierung zu nehmen bis hin zur freien Arbeits­zeit­ge­staltung, bieten wir Leit­planken, die es ermög­lichen seinen eigenen Weg zu finden. Uns geht es als Unter­nehmen nicht darum ein Regelwerk aufzu­setzen, das am Ende doch nur limitiert. Schluss­endlich ist die Frage nach Work-Life-Balance immer etwas Indi­vi­du­elles. Wie arbeitet Dein:e Partner:in? Hast Du Kinder? Bist Du Langschläfer:in oder Frühaufsteher:in? Wie kann verovis hier Grenzen setzen? Unsere Antwort ist: Gar nicht. Wer von Montag bis Donnerstag vorar­beitet, um immer freitags in ein frühes Wochenende zu starten, dem soll genau das ermög­licht werden. Konkret schulen wir unsere Mitarbeiter:innen in Zukunft mehr darin zu erkennen, wo persön­liche Grenzen liegen, als künst­liche Grenzen im Unter­nehmen zu erzeugen.

Außerdem gehen wir in unseren Struk­turen mit der Zeit. Spätestens seit COVID-19 steht fest: Eine klare Trennung zwischen Privatem und Beruf ist nicht mehr möglich. Durch die Arbeit im Home-Office und die ständige Erreich­barkeit am Smart­phone verschwimmen Arbeits- und Privat­leben. Deshalb befassen wir uns auch intensiv mit einem neuen Wort, dem Begriff Work-Life-Inte­gration. Anders als die Balance, denkt die Inte­gration weniger in Silos und hält mehr Möglich­keiten bereit, Flexi­bi­lität in den Beruf und die Frei­zeit­ge­staltung zu bringen. Arbeitszeit wird beispiels­weise nicht mehr zusam­men­hängend betrachtet. Auf diese Weise lassen sich Themen wie Kinder­be­treuung, Zahn­arzt­termine, Wohnungs­be­sich­ti­gungen und Co. viel besser in den Berufs­alltag integrieren. 

Ein Key Word im Zusam­menhang der Digi­ta­li­sierung ist Digital Work. Neue, zentrale Arbeits­platt­formen werden das Bild des Arbeits­platzes wie wir ihn heute kennen maßgeblich verändern. Wir arbeiten daran die struk­tu­rellen Voraus­set­zungen für ein digi­ta­leres Morgen zu schaffen. Das Ergebnis: zufriedene Consul­tants. Ziel erreicht.

“Unser Antrieb ist es nicht nur den Trend mitzu­gehen, sondern immer einen Schritt weiter zu denken. Hier kommt Digital Work ins Spiel.”

Franziska Decker – Recrui­terin & Talent Scout

Warum wir Work-Life-Balance zu einem unserer drei Kernwerte erklärt haben, geht weiter über den Trend­faktor dieses Schlag­worts hinaus. Wir sehen darin eine Möglichkeit lang­fristig in der Beratung erfolg­reich zu sein. Unsere Consul­tants sind Stars – keine Stern­schnuppen. Um auch in 20 Jahren noch in diesem Beruf tätig sein zu können, muss früh gelernt sein, sich seine Kräfte einzu­teilen. Wir unter­stützen dabei, indem wir klas­sische Normen in der Beratung verlassen. Außerdem wünschen wir uns Diver­sität. Ein Ziel, das nur mit den passenden Möglich­keiten für Männer und Frauen verwirk­licht werden kann. Es ist kein Geheimnis, warum so selten Frauen sich für eine Karriere im Consulting entscheiden. Wir sind uns den Hürden bewusst und arbeiten an indi­vi­du­ellen Konzepten, die Talente fördert ohne die Fami­li­en­gründung auszu­schließen. Lest hierzu gerne auch unsere Beiträge zum Thema women@verovis.

Wir sind gespannt, was die Zukunft post corona für die Bera­tungswelt bereithält. Gleich­zeitig gestalten wir jetzt schon aktiv mit und zeigen mit unseren Ansätzen, dass Beratung bei verovis mehr kann als Sprung­brett zur Industrie zu sein.