Schritte zur Opti­mierung von Payment Prozessen im E‑Commerce

Schritte zur Opti­mierung von Payment Prozessen im E‑Commerce

 

Neben einem optimalen Produkt­port­folio und einem gut struk­tu­rieren Online-Shop ist der Payment Prozess einer der wich­tigsten Faktoren im E‑Commerce. Ist der Payment-Mix an den Präfe­renzen der Ziel­gruppe ausge­richtet, erhöht sich die Conversion um bis zu 50% und der Händler steigert seinen Umsatz entsprechend.

Nach­folgend erhalten Sie einige Tipps, wie Sie ihre Payment Prozesse optimal aufstellen können:

  1. Berück­sich­tigung der präfe­rierten Bezahl­arten in einem Land

Händler können über Geotar­geting erkennen, woher ein Kunde kommt, und ihm dann die rele­van­testen lokalen Bezahl­arten anbieten – in fehler­freier Landes­sprache. Dadurch haben Kunden das Gefühl, dass sie einen lokalen Online-Shop besuchen und schrecken nicht vor der Bezahlung über unbe­kannte Zahl­systeme zurück.

Die präfe­rierten Bezahl­arten variieren sehr stark von Land zu Land. In Deutschland stehen die Bezahlung per Rechnung und E‑Wallet hoch im Kurs. In den Nieder­landen werden beispiels­weise über 60% der Trans­ak­tionen per Ideal, einer Art Sofort­über­weisung bezahlt. Hier finden Sie die wich­tigsten Zahlungs­arten je Land aufge­listet: https://paylobby.com/land

  1. Ausrichtung des Payment-Mixes auf die Ziel­gruppe und Branche

Im E‑Commerce sind große Unter­schiede im Bezahl­ver­halten zwischen verschie­denen Ziel­gruppen zu erkennen. Jugend­liche haben beispiel­weise keine Kredit­karte und bezahlen gerne über E‑Wallets wie PayPal. Die ältere Ziel­gruppe entscheidet sich über­durch­schnittlich häufig für den Rech­nungskauf. Auch die Branchen variieren in der Art, wie am bezahlt wird. Trans­ak­tionen im Online-Gaming finden beispiels­weise selten über Last­schrift statt. Busreisen werden hingegen sehr gerne per Rechnung bezahlt. Hierzu sollten Händler im Vorfeld ein detail­liertes Verständnis ihrer Ziel­gruppe entwi­ckelt haben.

  1. Opti­mierung der Klas­si­schen Zahlungsarten

Wird Rech­nungskauf einge­setzt, bietet es sich an, die Rech­nungs­stellung und das Forde­rungs­ma­nagement an einen Anbieter auszu­lagern. Dies spart Kosten in der internen Admi­nis­tration als auch bei verhin­derten Zahlungs­aus­fällen. Auch SEPA-Last­­schrift kann über einen Anbieter leichter und mit gerin­gerem Risiko für den Händler abge­wi­ckelt werden. Hier sind die einzelnen Leis­tungen der Anbieter im Detail zu betrachten.

  1. Mobiles Payment optimieren

In einigen Branchen wird bereits die Mehrzahl der Käufe mobil getätigt. Neben der Shop Opti­mierung für mobile Geräte, sollte sich der Händler über die Anpassung des Check-outs Gedanken machen. Der Nutzer möchte wenige Daten eingeben müssen, um seinen Kauf abzu­schließen. Dies deckt ein One-Click-Payment Prozess ab.

  1. Die richtige Größe des Payment Mixes

Die Anzahl der im Check-out Prozess angeboten Zahlungs­arten hat einen großen Einfluss auf die optimale Conversion. Grund­sätzlich sollte der Kunde die Wahl­mög­lichkeit von mindestens 3 Zahlungs­arten haben. Bei manchen Unter­nehmen wird die beste Conversion mit einem Angebot von 5 bis 7 Zahlarten erreicht. Dies trifft aber nicht auf alle Unter­nehmen zu. Eine höhere Anzahl geht auch mit einer erhöhten Komple­xität bei der Auswahl und der dahin­ter­ste­henden Prozesse einher.

  1. Zusam­men­arbeit mit Partnern

Um Bezahl­dienste zu inte­grieren, müssen Händler die Zahl­ar­­ten­ak­­zeptanz-Hürde nehmen sowie andere vertrag­liche Details mit Anbietern verschie­dener Bezahl­me­thoden klären. Zudem gilt es regu­la­to­rische Fragen zu beachten. Bei Cross-Border Geschäften müssen teilweise Bank­konten im Ausland eröffnet werden. Denn insbe­sondere inter­na­tionale Shops benötigen ein cleveres Cash-Flow-Management, um schnell und mit niedrigen Neben­kosten an ihr Geld zu kommen. Um Bezahl­arten einfach und schnell im Online-Shop zur Verfügung zu stellen, ist es sinnvoll auf spezielle Payment Service Provider (PSP) zu setzen.

Payment-Optionen in einem Shop müssen nicht täglich über­ar­beitet werden. Aber Shop-Betreiber sollten Trends beob­achten und nicht darauf warten, bis Wett­be­werber neue Bezahl­arten anbieten, sondern neue Entwick­lungen selbst bewerten und als Vorreiter mit dabei sein. Daher ist es für viele Unter­nehmen schwierig, ihre Payment Prozesse auf dem aktuellen Stand zu halten. Über www.Paylobby.com finden Sie die passenden Zahlungs­arten und Anbieter für Ihre indi­vi­du­ellen Payment Anfor­de­rungen – kostenlos, neutral und unverbindlich

 

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